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hier finden Sie Tierweltrekorde und Tierkuriositäten, wie der Langsamste, der Schnellste, der Größte oder der Älteste einer Gattung, Rasse oder Art.

 

Weltrekorde der Tiere :


Wußten Sie, dass ...

...eine Küstenseeschwalbe jedes Jahr 36 000 km fliegt? Das ist fast so weit wie einmal um die Erde (40 000 km).

...eine Oryx-Antilope stundenlang in der prallen Wüstensonne stehen kann? Ihr Körper erhitzt sich auf 43 Grad. Kein Säugetier erträgt eine höhere Körpertemperatur. Ein Mensch wäre bei dieser Temperatur schon gestorben.

... See-Otter das dichteste Fell aller Tiere haben? Bis zu 120 000 Haare drängen sich auf einem Quadratzentimeter. Auf dem Kopf eines Menschen sind es dagegen nur 300 pro Quadratzentimeter.

...Moschusochsen die längsten Fellhaare aller Tiere haben? Sie werden bis zu 90 cm lang. Die Haare des Menschen können allerdings länger werden.

Die Schnellsten:
...der Gepard 105 km/h schnell rennt? Kein Tier läuft schneller. Gemessen wurde diese Geschwindigkeit auf einer Hunderennbahn.

...beim Wanderfalken im Sturzflug 184 km/h gemessen wurden? In Büchern wird häufig sogar eine Fluggeschwindigkeit von 360 km/h angegeben. Er ist der schnellste Vogel.

...der Segelfisch mit 100 km/h der schnellste Fisch ist?

... der Strauß bis zu 70 km/h läuft? Er ist der schnellste Laufvogel.

...ein Mensch beim 100-Meter-Lauf etwa 44 km/h sprintet?


Der Langsamste:
...das Faultier als das langsamste Säugetier gilt? In Bäumen legt es maximal 300 m in 1 Stunde zurück, auf dem Boden sind es gar nur 120 m in einer Stunde.

Die Ältesten:
...Walfänger in einem Grönlandwal eine über 100 Jahre alte Harpune entdeckt haben? Das Tier wurde also bereits vor dieser Zeit harpuniert und hatte es überlebt.

...ein Stör 152 Jahre alt werden kann? Man kennt keinen älteren Fisch.

...in einem Park der australischen Stadt Darwin das älteste Reptil der Welt lebt? Die Riesenschildkröte Harriet ist 169 Jahre alt.

...der älteste Mann der Japaner Shigechiyo Izumi war? Er starb 1986 mit 120 Jahren.

"...die älteste Frau die Französin Jeanne Calment war? Sie starb 1997 im Alter von 122 Jahren.

Die Größten:
...der afrikanische Elefant das größte Säugetier auf dem land ist? Er wird bis zu 7,5 Tonnen schwer und 3,70 m hoch.

...die Anakonda 10 lang wird? Sie gilt als die größte Schlange.

...die größte Giraffe von den Hufen bis zu den Hörnern 5,88 m maß?

...die Massai zu den größten Menschen Afrikas zählen? Der größte Mensch überhaupt war der Amerikaner Robert Wadlow. Er wurde 2,72 m groß.

...der Blauwal als das größte Tier der Welt gilt? Er übertrifft sogar die größten Dinosaurier. Der Blauwal wird bis zu 33 m lang und 130 Tonnen schwer. 1947 wurde sogar ein Blauwal mit 190 Tonnen gefangen.

...Riesenkraken in der Tiefsee leben und 22 m lang werden? Experten schätzen, dass eine ausgewachsenen Krake sogar bis zu 75 m lang werden kann. Dies ist aber eine Vermutung.

Die Höhenrekordler:
...ein trainierter Mensch den Mount Everest (8 848 m) ohne Atemhilfe besteigen kann? Allerdings kann er nur wenige Stunden in so großer Höhe überleben.

...der Sperbergeier bis zu 11 200 m hoch fliegen kann? In dieser Höhe gab es einen Zusammenstoss mit einem Düsenjet. Kein Vogel fliegt höher.

Die besten Hochspringer:
...der Delfin 7 m hoch springt? Dies gelingt ihm, weil er im Wasser einen langen Anlauf nehmen kann.

...der Puma bis zu 5 m hoch springt? Keine Katze springt höher als ein Puma.

..der Weltrekord eines Hochspringer zur Zeit bei 2,45 m liegt?

Die Kleinsten:
...die Bienenelfe nur 6 cm lang und 2 g schwer wird? Sie ist ein Kolibri und der kleinste Vogel der Welt.

...die Etruskerspitzmaus mit 6 cm Länge und 2 g Gewicht als das kleinste Säugetier der Erde gilt?


Die besten Taucher:

...der Pottwal 3 000 m tief taucht? Kein Tier, das Luft zum atmen braucht, taucht tiefer als der Pottwal.

...ein Tiefseefisch in 8300 m Tiefe leben kann?

...der beste Taucher Umberto Pelizzari ist? Er tauchte 1999 aus eigener Kraft 80 m tief. Sein einziges Hilfsmittel waren Schwimmflossen.

 

Hunderekorde

Die größten Hunderassen sind die Deutsche Dogge und der Irische Wolfshund, die eine Schulterhöhe bis zu 99 cm und gelegentlich mehr erreichen. Zum Beispiel war Shamgret Danzas, eine Deutsche Dogge, die dem Ehepaar Comley aus Milton Keynes, Bucks (GB), gehörte, 105,4 cm groß (mit gesträubten Haaren 106,6 cm) und wog 108 kg. Shamgret Danzas starb am 16. Oktober 1984 im Alter von 9 Jahren. Der Irische Wolfshund Broadbridge Michael (1920-29), der auf das Wort von Mary Beynon aus Sutton-at-Hone in Kent (GB) hörte, hatte mit 2 Jahren eine Schulterhöhe von 100,3 cm.

Die schwerste Zuchtrasse unter den Haushunden (Canis lupus familiaris) sind der Bernhardiner und der Altenglische Mastiff (Bullenbeissler). Ausgewachsene männliche Exemplare beider Rassen wiegen in der Regel zwischen 77 und 91 kg.

Der schwerste (und der längste) Hund, von dem man je gehört hat, ist der Mastiff Aicama Zorba La-Susa, der am 26. September 1981 geworfen wurde und Chris Eraclides aus London gehört. Im November 1989 brachte dieses Superschwergewicht 155,58 kg auf die Waage. Schulterhöhe: 94 cm

Gewichtigster Bernhardiner ist Benediktiner vom Schwarzwaldhof, der Thomas und Anne Irwin aus Grand Rapids (USA) gehört. Das Prachtexemplar wurde 1982 geworfen und brachte am 20. März 1987 bei einer Schulterhöhe von 99 cm stolze 140,6 kg auf die Waage.

Die kleinsten Hunderassen sind der Yorkshire-Terrier, der Chihuahua und der Zwergpudel. Es gibt Miniaturzüchtungen, bei denen ausgewachsene Tiere weniger als 453 g wiegen. Der kleinste ausgewachsene Hund war ein Yorkshire-Terrier von der Größe einer Zigarettenschachtel, der Althur F. Marples aus Blackburn (GB) gehörte, einem ehemaligen Redakteur der Zeitschrift Unsere Hunde. Dieser Winzling, der l945 im Alter von knapp 2 Jahren starb, hatte eine Schulterhöhe von 6,3 cm, maß von der Nasenspitze bis zum Schwanz 9,5 cm und wog ganze 113 g!

Kleinster lebender Hund ist derzeit ein Miniatur-Chihuahua namens Peanuts, der am 23. September 1986 geworfen wurde und Floyd und Grace Parker aus Wilson's Mills in North Carolina (USA) gehört. Die Hundedame misst vom Kopf bis zum Schwanz 25 cm, hat eine Schulterhöhe von 14 cm und wiegt 630 g (Stand vom 25. Oktober 1988).

Die seltenste Hunderasse ist der haarlose amerikanische Terrier. Bei der letzten Zählung am 18. März 1988 gab es nur 70 Exemplare davon. 68 sind im Besitz von Willie und Edwin Scott aus Trout, Louisiana (USA)

Älteste Hunde: Das Lebensalter, das Hunde zu erwarten haben, liegt in der Regel zwischen 8 und 15 Jahren. Nur sehr selten werden sie nachweislich älter als 20 Jahre. Das glaubwürdige Höchstalter erreichte mit 29 Jahren und 5 Monaten ein australischer Hirtenhund namens Bluey. Er war 1910 von Les Hall aus Rochester in Victoria (Australien) erworben worden und hütete fast 20 Jahre lang Rinder und Schafe. Bluey wurde am 14. November 1939 eingeschläfert.

Der größte Wurf: 23 Welpen hat am 19. Juni 1944 die Jagdhündin Lena geworfen, die Commander W. N. Ely aus Ambler in Pennsylvania (USA) gehörte. Alle 23 blieben am Leben. Ebenfalls 23 Welpen warf am 6./7. Februar 1975 die Bemhardinerhündin CarelessAnn. Eigentümer: Robert und Alice Rodden aus Lebanon, Missouri (USA). Allerdings überlebten aus ihrem Wurf nur 14 Tiere. Ebenfalls 23 Welpen (16 überlebten) gab es im Juni 1987 in Little Hall, Essex (GB). Die Deutsche Dogge Shalimar Bootsie erfreute damit Marjorie Hanis.

Produktivster Hundevater aller Zeiten war der vielfach preisgekrönte Windhund Timmy, auch Tiefdruck genannt (im September 1957 geworfen). Vom Dezember 1961 bis zu seinem Tod im November 1969 zeugte er 2414 registrierte Junge, von mindestens 600 nicht registrierten ganz abgesehen.

Der wertvollste Hund, zumindest für seine Besitzerin Clarice Ashton Cross, war vermutlich der Pekinese CA. Weih ot Aldeibomne (1904 bis ca. 1914). Der amerikanische Finanzier und Industrielle J. Pierpont Morgan hatte im Jahr 1907 der Britin aus Ascot 32000 englische Pfund (das entspricht heute 95040 Pfund oder 2,745 Mio. DM) geboten, doch sie gab ihren Liebling nicht her. Darauf überreichte Morgan der Dame einen Scheck, auf dem der Betrag offen war - doch Clarice Ashton Cross lehnte auch diese Offerte für ihren Pekinesen ab.

Einen Weltsprung über 5,3 m schaffte der Deutsche Schäferhund Charly (.Ajax v. Irisgarten; Wurftag 15. Mai 1978) bei Proben für die WDR-Femsehsendung "Chris Howland präsentiert Höchstleistungen aus dem Guinness Buch der Rekorde". Der Wiener Manfred Masat konnte den Rekord seines Hundes am 24. Mai 1984 notieren. Im Weitsprung hält den Rekord ein Windhund namens Bang, der 1849 in Brecon Lodge (GB) bei der Verfolgung eines Hasen eine 9,14m breite Schlucht übersprang

Der "Hochsprang"-Rekord über ein glattes Holzhindernis (ohne Leisten oder andere Hilfsmittel) steht bei 3,58 m. Das Sprung- und Kletterkunststück gelang einem Deutschen Schäferhund namens Volse im November 1989 bei einer Dressurschau im französischen Avignon. Der Schäferhund gehört Philippe Clement aus Aix-en-Provence Ein anderer Deutscher Schäferhund, der dreijährige Duke, schaffte am 11. November 1986 in der BBC-Fernsehsendung Rekordbrecher sogar 3,58 m, doch das Hindernis war mit Leisten verstärkt. Dukes Trainer ist Graham Urry, ein Flugkapitän der britischen Luftwaffe.

Die größte Hundeschau der Welt ist die jährlich wiederkehrende britische Crufts Show. Beim 100. Wettbewerb, der vom 9. bis 12. Januar 1991 in Birmingham stattfand, wurden 22993 Teilnehmer gezählt.

Meistprämierte Hunde: Die Scotchtemerhündin Ch. Braebum's Close Encounter, die am 22. Oktober 1978 geworfen worden ist und Sonnie Novick aus Plantation Acres in Florida (USA) gehört, heimste auf Zuchtschauen bis 10. März 1985 die stattliche Zahl von insgesamt 203 Preisen ein. Auf 281 Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Zuchtschauen kam die Riesenschnauzerhündin Ailin von der Hohen Ward (Wurfjahr 1976) von 1979 bis 85. Stolzer Hundehalter ist Heinz Blumenröther aus Dortmund (Nordrhein-Westfalen).

Auf 175 Fährtenhundprüfungen brachte es die gelbe Boxerhündin Rasty von Schloß Brüh] (Wurfjahr 1982) von 1983 bis 91. Besitzer und Hundeführer sind Beate und Werner Speisberg in Lüdenscheid (Nordrhein-Westfalen). Auf 180 Leistungsveranstaltungen brachte es in zwölf Jahren von 1978 bis 90 die Terrier-Misch-lingshündin Belü (Wurfjahr 1976). Stolzer Hundehalter der aus dem Tierheim geholten Kleinhündin ist Bertram Stanzi aus Linz/a. D. (Österreich).

Einhundertmal erhielt der orangefarbene Kleinspitz Ypka von Hildesia (Wurfjahr 1976) auf 100 internationalen Rassehundeschauen der United Kennel Clubs International (UCI) die Höchstnote l. 96mal wurde der Pomeranian-Rüde rassebester, holte insgesamt von 1976 bis 90 auf nationalen und internationalen Ausstellungen 219 Preise und 21 Champion-Titel. Hundehalterin ist Rita Bienert aus Buchholz (Niedersachsen).

Schlittenhundrennen: 150 Gespanne mit über 1000 Tieren aus 7 Nationen waren beim Internationalen Schlittenhund-Cup in Todtmoos (Südschwarzwald) am 23./24. Januar 1982 am Start.

Das längste Schlittenhundrennen führt über 1688 km von Anchorage nach Nome in Alaska (USA). Das als Iditarod Trail bekannte Rennen wird seit 1910 ausgetragen, seit 1967 jährlich. Die Rekordzeit schaffte mit 11 Tagen, 1:53:23 Std. Susan Butcher im Jahr 1990. Sie und ihr Hundegespann hatten das Rennen auch schon 1986-89 gewonnen. Auf sechs Siege brachte es Rick Swenson (1977-1979, 1981/82 und 1991).

Allgemein: In den USA gibt es ca. 52 Mio. Hunde, weltweit sind es rund 400 Mio. Exemplare. In deutschen Haushalten schätzt man die Zahl der bellenden Vierbeiner auf rund 4,9 Mio. Unter allen deutschen Städten hält Berlin den Hunderekord: 190000 Vierbeiner waren es im Jahr 1990.



Wissenwertes :

Igel zwischen Schlaf und Tod

Jeder dritte Igel überlebt den Winterschlaf nicht, bei jungen Igeln nur jeder fünfte.
So beginnt die lange Nacht: der Igel rollt sich in seinem Winternest zu einer Kugel, ein fast unüberwindlicher Gegner für seine Feinde. Seine Körpertemperatur sinkt auf 4,6 °C. Sein Atem wird langsamer, manchmal vergeht fast eine Stunde, bis er wieder einen Atemzug macht. Auch das Herz hört fast auf zu schlagen. Trotzdem gerinnt das Blut nicht in den Adern. Igelblut kann sich auch noch zähflüssig wie Brei durch den Körper quälen.
Ohne Bewußtsein schlummert der Igel dem Frühling entgegen. Nur im Zwischenhirn ist noch Betrieb, während sonst im gesamten Gehirn fast völlige Funkstille herrscht. Man erkannte, daß die Hirnnerven kurz vor dem Winterschlaf zusätzliche feine Ästchen ausbilden. So kann das Zwischenhirn in der großen Denkpause auch schwache Hirnströme wahrnehmen und die wichtigsten Lebensfunktionen erhalten.
Die Fettreserven müssen für 5 Monate reichen. Das sind etwa 150 Gramm Fettspeicher. Doch viele Igel haben weniger. Und darum überleben auch so wenige den Winterschlaf. Sie sterben, obwohl sie noch eine Reserve an braunem Fett besitzen. Doch das ist für das "Frühlingserwachen" reserviert, um den Körper wieder in Schwung zu bringen. Denn hat es ein Igel bis Ende März, Anfang April geschafft, bekommt er wieder einen Puls von 320. Er wird von dem braunem Fett wie rasend angefeuert und ist in 3-4 Stunden wieder munter.
Igel ins Haus zu nehmen, ist trotzdem ein schlechter Dienst. Viele Igel sterben an falscher Behandlung, und die Überlebenden werden völlig durcheinandergebracht. Beobachtungen zeigten, daß "Hausigel" nur einen leichten Winterschlaf gehalten hatten und sich benahmen, als hätten sie die Nacht "durchgemacht". Sie fraßen kaum. Nur fünf der zwölf beobachteten Tiere überlebten den darauffolgenden Sommer. Sie bekamen zum falschen Zeitpunkt die Jungen, meist fast schon im Winter.

 

Gesamtzahl der Tierarten:

Neueste Schätzungen sagen, daß zwischen Acht und Achtzig Mio. Tierarten auf der Erde alles möglich ist. Das Londoner Natural History Museum stellt beispielweise Untersuchungen im Dschungel an, der eine unermeßliche Artenvielfalt im Bereich der Insekten aufweist. Dabei ließ es eine Wolke aus Insektengift aufsteigen und fing die herunterrieselnden Insekten auf. Die Zahl der verschiedenen Arten wird ermittelt und daraus die Gesamtzahl der Arten hochgerechnet. Derzeit gibt es keine genauere Methode!
Erschwerend kommt hinzu, daß der Boden der Tiefsee genauso artenreich sein dürfte wie der Regenwald und wesentlich schwieriger zu untersuchen ist. Außerdem ist nicht bekannt, wie viele Tierarten bisher überhaupt zoologisch beschrieben sind. Es sind mindestens eine Million und höchstens 1,8 Mio. Viele Taxonomen haben das Zählen ganz aufgegeben, erleichtert durch mangelnde Unterbringungsmöglichkeiten für weitere Millionen Insektenschaustücke.
Bei Vögel und Säugern dagegen herrscht weitgehend Klarheit. Jährlich werden noch etwa 3 Vogel- und 15 Säugerarten entdeckt.

 

Schimpanse erhält Medaille:

Der Schimpanse Kanzi ist der erste Träger einer Wissenschaftlichen Auszeichnung, die das Center for research into the Anthro-pological Foundations of Technology gestiftet hat. Ihm gelang es, ein Steinwerkzeug nach Art der Frühmenschen herzustellen!
Psychologin Sue Savage-Rumbaugh arbeitet schon zehn Jahre mit Kanzi am Spracherwerb, Archäologe Nicholas Toth fördert Kanzis handwerkliche Fähigkeiten.
Erst zersplitterte Kanzi einen Stein, um einen spitzen Splitter zu erhalten. Bald darauf war er der erste Affe, der ein Werkzeug zur Herstellung eines anderes Werkzeugs gebrauchte. Er nutzte einen Hammerstein und bearbeitete einen anderen Stein.
Jetzt soll Kanzi die nächste Sensation herbeiführen: er soll im Freigehege anderen Schimpansen diese Fähigkeit weitervermitteln.

 

Hochnäsige Alligatoren:

Einige Alligatoren leben so nördlich, daß ihre Gewässer im Winter zufrieren. Winterschlaf halten sie nicht. Dennoch überleben sie. Sie verkrochen sich aber nicht wie erwartet in Höhlen, sondern schwommen in seichte Gewässer. Dort hoben sie die Schnauze und ließen sie im Eis einfrieren. Die Nasenlöcher ragten heraus und hielten durch den Atem immer ein Loch im 1,5 cm dicken Eis frei. Viele Frösche und Schildkröten können ohne dieses Atemgas überleben, doch ein Alligator, dessen Atemloch zufror, starb. Alle anderen überlebten, denn fressen müssen sie wegen der geringen Aktivität nichts.

 

Eine Tierart, die nur aus Männchen besteht :

Es ist ein Frosch, der sich nur wenig von den gewöhnlichen Grünfröschen unterscheidet. Er lebt u.a. in Frankreich. Um sich zu vermehren, mißbraucht er fremde Arten. Er paart sich mit Teich- und Seefroschweibchen. Aus den Eiern schlüpfen nur männliche Frösche mit dem Aussehen des Vaters. Normalerweise haben doch Weibchen und Männchen gleiche Vererbungschancen. Doch die dominante Männchen-Art manipuliert den Mechanismus der Erbgutverteilung. Es finden immer genau die Gene zueinander, die neue Männchen ergeben.
Auch sonst haben Grünfroscharten oft regelwidrige Nachkommenschaft. Gregor Mendel wäre entsetzt gewesen. Wenn zwei Teichfrösche sich paaren, entsteht ein Seefrosch (Rana ridibunda). Teichfrösche wiederrum werden gezeugt, wenn ein Seefrosch sich mit einem Tümpelfrosch (Rana lessonae) paart. Der dabei entstehende Teichfrosch ist aber eine Abart, die kein eigenes Erbgut besitzt. Er schafft es nun, sich sowohl mit See- als auch mit Tümpelfröschen zu paaren, und es kommen immer wieder nur Teichfrösche heraus! Er kreuzt sich also nicht mit seinen Elternpaaren, sondern legt sie vielmehr aufs Kreuz.
Zur Würdigung der Tatsache, daß der Teichfrosch kein Erbgut hat, sondern nur "Erbdiebesgut", bekam er einen lateinischen Namenszusatz: Rana kl. esculenta. Das kl. steht für "Klepton" und heißt "Dieb".
Wo also sonst der Zufall entscheidet, sind perfide Mechanismen in Gange. Ganze Chromosomen bleiben auf der Strecke. Sie scheinen einfach geschnitten zu werden.
Beim Teichfrosch dauert es sehr lange, bis sich Spermien oder Eizellen bilden, bis in den ersten Winter. Dann aber hat schon in den normalen Körperzellen eine Ausscheidung stattgefunden. Es kommen nur diejenigen Chromosomen zur Fortpflanzung, die auf weitere Teichfrösche hoffen läßt. Eine Angel angelt parteiisch. Dies geschieht bei der Zellteilung. Nur die "günstigen" Chromosomen werden verdoppelt und auf die neuen Zellen verteilt, während die "ungünstigen" von keiner Zelle geangelt werden. Sie verraten sich vermutlich durch ihr abweichendes Zentralstück.
Richtig wild wird es bei überzähligen Chromosomensätzen. Dann können die Paarung wieder andere Früchte tragen. Es kann sogar unter Umständen das passieren, was scheinbar normal sein sollte: aus einer Paarung zweier Teichfrösche geht ein Teichfrosch hervor!

 

Die höchste natürliche Tiersprache :

Erste Anfänge von Satzbau sind entdeckt worden! Keine Affen, keine Delphine, sondern Zwergmungos! Die 40 cm langen Schleichkatzen, die in "perfekten" Familine von 3-30 Tieren leben. Sie leben zwischen den Termitenhügeln der afrikanischen Taru-Wüste und drehen dort jeden Stein nach Nahrung um.
Sie konzentrieren sich voll auf die Bodensuche. Damit ein Raumvogel nicht leichtes Spiel hat, stellen die Mungos Wachposten auf. Andere Tierarten geben nur Warnlaute, die zur Flucht veranlassen. Doch die Zwergmungos geben "Lageberichte", sie teilen mit, welcher Feind sich nähert und in welcher Position er sich befindet. Um aber nicht ständig mit Warnrufen bei bloßem Erscheinen eines Vogels die anderen zu vertreiben, haben sich Adjektive und Substantive entwickelt, die die Bedrohlichkeit der Lage ausdrücken.
Ihr "Adjektiv" ist ein pulsierender Ruf von etwa einer Sekunde. Er gibt im wesentlichen die Entfernung des Feindes an und erfolgt stets zuerst. Dann folgt das "Substantiv", ein frequenzmodulierter Ruf von ebenfalls einer Sekunde, der übermittelt, was für ein Feind sich nähert. Außerdem wird damit beschrieben, ob ein Greifvogel z.B. auf einem Ast sitzt oder in welcher Höhe er fliegt. Diese Adjektive und Substantive sind frei kombinierbar, es hat sich also etwas wie ein Syntax entwickelt, Anfänge des Satzbaus!
Das Ausgeklügelste, was Affen zustande bringen, ist Semantik, also Bedeutung. Für verschiedene Feinde haben sie verschiedene Warnrufe. Durch Tonbandaufnahmen kann man sie täuschen, Zwergmungos aber nicht. Eine Aufnahme ist "aus dem Zusammenhang gerissen" und wird nicht ernst genommen.

 

Der geheimnisvolle Schlaf der Delphine :

Delphine müssen regelmäßig auftauchen und sind in ständiger Bewegung. Wie können sie schlafen?
Denn Schlaf ist so wichtig, daß er sich sogar unter Wasser einstellt.
Bei Delphinen wurde eine ganz neue Art von Schlaf entdeckt. Ihre Hirnhälften wechseln sich ab. Schläft eine Hälfte tief, so ist die andere hellwach. Sie kann auch dösen oder einschlafen, während die andere gerade aufwacht. Die Hirnhälften wechseln sich alle 1-2 Stunden ab. Diese Zweiteilung betrifft nicht nur die Großhirnrinde, sondern auch die tieferen Teile wie das Zwischenhirn. Am Tag schläft der Delphin so 7 Stunden, und eine Stunde mit beiden Hälften gleichzeitig, allerdings nur im Dämmerzustand.
Beim Delphin ist es nicht so, daß die rechte Hirnhälfte die linke Körperhälfte dirigiert und andersrum, jede Hälfte kann den gesamten Körper kontrollieren.
Interessanterweise fehlt dem Delphinschlaf die REM-Phase, die Traumphase, die bei sonstigen Säugern überall festgestellt wird. Entweder träumen Delphine ganz anders oder sie kommen durch die Schwimmbewegungen nie dazu, da in der REM-Phase die Muskulatur besonders schwach ist.
Robben dagegen haben auf dem Land einen normalen Schlaf, unter Wasser müssen sie alle 5 Minuten an die Oberfläche kommen. Sie haben die Fähigkeit entwickelt, in 5-Minuten-Portionen zu schlafen. Sie wachen von allein auf, tauchen auf und schlafen noch während dem Atemzug wieder ein, worauf sie wieder zu Boden sinken. Nach einer halben Stunde beginnt ein innerhalb der 5 Mi-nuten immer länger werdender REM-Schlaf. Jeder 5-Minuten-Schlaf ist dann ein kleiner, abgeschlossener Schlafzyklus für sich. Seelöwen und Seebären unterscheiden sich von den Seehunden in ihrer Schlaftechnik. Sie legen sich zum Schlafen auf die Seite, atmen alle 10-20 Sekunden und treiben dabei die ganze Zeit an der Oberfläche. Nur eine Hirnhälfte ist in Aktion, während die andere döst. Hier allerdings kann eine Hälfte nur die entgegengesetzte Körperhälfte steuern. Die Robbe paddelt im Schlaf nur mit einer Flosse und legt die andere zusammen.

 

Wilde Stadthunde - gruppendynamisch wie Wölfe:

Forschungen zeigen, daß sich ein echtes Wolfrudel, daß sich an das Stadtleben gewöhnt hätte, nicht gefährlicher wäre als die Massen von herrenlosen Hunden, die in vielen Großstädten bereits zum Problem werden. Sie schließen sich nämlich gelegentlich auch zu Rudeln zusammen und erlegen selbst Hirsche im stadtnahen Park. Sie könnten natürlich auch auf Menschen losgehen, doch sie sind klug genug, um sich den darauffolgenden Ärger vorzustellen. Es ist viel bequemer, sich vom Abfall der Menschen zu ernähren. Deshalb bilden sich nie große Rudel, obwohl bis zu 1300 Hunde auf einem Quadratkilometer leben.
Wölfe würden es genauso machen, denn Wölfe richten ihre Rudelgröße danach, wie leicht sie Beute machen können. Daher sind viele Stadthunde bei Futtersuche allein unterwegs. Wolfs- und Hundeforscher beobachteten solches Einzelgängertum, das als Folge der Vereinsamung im Leben ohne Herrchen angesehen wird. Der Hundehaufen an der Müllkippe schien zufällig zusammenzukommen und sich danach wieder zu zerstreuen. Die Neurosen der anonymen Großstadt schienen auf die verwöhnten Hundezüchtungen übergegriffen und ihnen die Fähigkeit zu sinnvollem Zusammenleben genommen zu haben. Doch das ist eine Täuschung.
Beobachter bemerkten, daß die Hunde nur meist allein auf Futtersuche gehen, sonst aber engere Gemeinschaften bilden. 18 Stunden verbringt so ein Stadthund mit süßem Nichtstun. Nach Mitternacht ziehen sie dann los auf Futtersuche. Dann schlafen sie, und um 7 Uhr morgens sind sie wieder wach, um das "Guten Morgen" zu zelebrieren. Dabei lecken sie sich gegenseitig das Fell. Die Zeremonie ist auch spielerisch und kann sehr lange dauern. Rudelfremde haben dazu kein Zutritt.
Ein typisches Rudel besteht aus vier Hunden: zwei Rüden, einem Halbstarken und einer Hündin. Die Überzahl der Männchen liegt wohl daran, daß Menschen sich bevorzugt Rüden anschaffen. Ein solches Rudel besitzt nun ein Rudel von etwa 28 Hektar Größe, das es gemeinsam verteidigt, meist mit Erfolg.
Ausnahmen werden gemacht. Haushunde im betreffenden Gebiet werden nicht angegriffen. Mit ihnen freundet sich das Rudel an und läßt sie unbehelligt. Und als einmal gar eine wilde Hündin drei Junge bekam, wurden diese von den Anwohner adoptiert!
In der Gruppe gibt es relativ wenig Rangeleien. Meist wird der eine der Rüden als Anführer akzeptiert. Die Höflichkeit geht so weit, daß dem Weibchen stets der Vortritt beim Fressen und beim Schlafplatz gelassen wurde.

 

 







 

 

 

 

 

 

 


 

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